Die Älteren werden sich erinnern : Früher bekam man immer noch halbwegs anständige Fehlermeldungen, wenn etwas nicht klappte.
Irgendein Progemam stürzt ab: “Runtime error XY0815.DLL”
Zwar kryptisch, aber das konnte man googeln und oft eine gepatchte .DLL finden und dann ging es plötzlich.
Heute: “Windows hat ein Problem festgestellt.”
JA, UND WAS FÜR EIN PROBLEM DU BLÖDER BLECHKASTEN???
Und so steht man da und ist so schlau als wie zuvor.
Letztens stand ich mit meinem Auto an der Ladesäule: “Verbindungsfehler”. Vielen Dank auch! Hättest du mir gesagt, dass der Kontaktwiderstand zu hoch ist, wäre ich vll. deutlich früher darauf gekommen, dass da Dreck in der Dose ist, aber was weiß ich schon. WAR SICHER AM BESTEN DAS FÜR SICH ZU BEHALTEN. WIE EINE MINISCHNITZELJAGD.


Falsch verstandene Benutzerfreundlichkeit. Man will nämlich nicht dass die benutzer Angst bekommen wenn sie irgendetwas anderes als eine Version von “Keine Panik, ich (der Computer) bin immer noch der Boss hier!” vor die Nase gesetzt bekommen.
Sinnvolle, weiterhelfende Fehlermeldungen hießen nämlich dass man dem Endbenutzer Verantwortlichkeit und noch so einiges mehr zutraute.
Persönlich finde ich ja dass man das auch mit so einem Spoiler hätte regeln können:
Für Administratoren
gobbledigook
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Aber die Betriebssystemspsychologen haben wahrscheinlich gesagt dass das immer noch eine Restgefahr der Benutzerverwirrung in sich trägt.
Sieht man auf Linux übrigens auch immer öfter, aber da weiß ich spagettimonsterseidank wo man die “richtigen” Fehlermeldungen findet. Ob das auf Windoof auch so ist?
Deswegen ja Fehlercodes. Du schreibst groß, "Sorry, da ist was kaputt ☹️👉👈 " und unten steht dann, Fehler 0x4711. Und jemand mit etwas Ahnung oder Motivation tippt dann 0x4711 in Google ein und findet (hoffentlich) eine Beschreibung.
Wobei, ein Problem könnte sein, dass viele Fehlermeldungen dich zu Suchergebnissen führen, die mehr Viren als die Türklinke einer öffentlichen Toilette haben. Das führt dazu, dass Leute genug Ahnung haben, um etwas kaputt zu machen, aber nicht genug, und zu merken, dass sie es kaputt machen. Doof, aber ich kenn auch keine Lösung.
Ich kann nur sagen dass auf Linux menschenlesbare Fehlercodes eigentlich in der Mehrheit sind. Jene Maschinencodes gibt’s auch aber meistens in low-level-Komponenten wie z.B. Firmware oder Treibern.
Prinzipiell ist was du beschreibst ja durchaus sinnvoll. Warum gibt’s das also nicht mehr?
Ich habe immer noch die Betriebspsychologen in Verdacht. Letztenendes ist bei M$ zu vieles in Richtung “mehr verkaufen statt für unsere Kunden besser zu sein” gelaufen, seit Jahrzehnten.
Interessant. Sowas gibt’s natürlich überall aber mit einem sinnfreien Hex-Code ist das natürlich noch mal einfacher. Aber hat MS denn keine Dokumentation für sowas? Oder ist die nur für “Profis” zugänglich?
Die offizielle MS-Dokumentation ist Schrott allererster Güte. Wenn man viel Glück hat, findet man in der Diskussion unter den KB-Artikeln vielleicht einen Kommentar, der hilft. (Die Kommentare der offiziellen MS-Supporter bestehen übrigens immer nur daraus, gebetsmühlenhaft die angebliche Problemlösung aus dem KB-Artikel nachzuplappern, wenn jemand kommentiert, dass eben diese “Lösung” nicht funktioniert hat)
AI (actually Indians)