Eine dreiköpfige Familie aus Hochheim steht seit Mittwoch in Wiesbaden vor dem Amtsgericht. Sie soll über Jahre fast 1,7 Millionen Euro von einem Energieversorger auf ein eigenes Konto gelenkt haben. Damit sollen sie ihr Luxusleben finanziert haben.
Eine dreiköpfige Familie aus Hochheim steht seit Mittwoch in Wiesbaden vor dem Amtsgericht. Sie soll über Jahre fast 1,7 Millionen Euro von einem Energieversorger auf ein eigenes Konto gelenkt haben. Damit sollen sie ihr Luxusleben finanziert haben.
Wie witzig, dass die Person damit tatsächlich durchgekommen ist.
Es gab wohl Hinweise, dass Identitätsdiebstahl eine Rolle gespielt haben könnte bei der Bestellung des Internetanschlusses, also die Daten irgendeiner völlig unbeteiligten Person verwendet worden waren. So richtig gejuckt hatte das Ganze niemanden - die paar Euro pro Monat wurden in einem milliardenschweren Konzern aus der Portokasse bezahlt.
Bin immer wieder beeindruckt, was Kriminelle so treiben, um ein paar Euro zu sparen oder einzunehmen. Ist ja auch eine Kompetenz, die man erstmal entwickeln muss.
Anders als beim Mobilfunk musst du dem Provider bei so einem Anschluss ja auch nicht deine Identität nachweisen.
Wobei auch beim Mobilfunk da natürlich mehr als genug Unfug getrieben wird.