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Bisher waren die Netzkosten bei Haushalten fast zur Gänze anhand des jährlichen Stromverbrauchs berechnet worden. Künftig sollen Stromverbrauch und Spitzenlast je 50 Prozent der Netzgebühren ausmachen, in der ersten Umsetzungsphase beträgt der Leistungspreis-Anteil 40 Prozent.
Vereinfacht gesagt, kommt es künftig nicht mehr nur darauf an, wie viel Strom man verbraucht, sondern auch, wie viel Strom auf einmal man verbraucht.
Ab nächstem Jahr ist es in Österreich finanziell attraktiver, Lastspitzen zu vermeiden. Abgerechnet wird in 15-Minuten Blöcken, und der Stromverbrauch im höchsten 15-Minuten-Block bestimmt die Netzgebühr für den Tag.
Wer ein E-Auto lädt, zahlt daher weniger, wenn die Leistung des Ladevorgangs soweit wie möglich gedrosselt wird. Ähnliches gilt für Wärmepumpen.


