

Das Problem ist doch nicht nur die Abschaffung der Einspeisevergütung, die wäre über die nächsten Jahre eh gefallen und mittelfristig auch ganz entfallen. Es wäre alles im EEG geregelt, es gab keinen Grund, hier kurzfristige Änderungen vorzunehmen.
Das Problem ist die Kurzfristigkeit, mit der solche Änderung reingedrückt werden, Thema Planungssicherheit. Und genau das ist das Thema, das hier ausgenutzt werden soll, die Leute so zu verunsichern, dass sie keine PV-Anlagen mehr kaufen und die Energieversorgung weiter in den Händen der Konzerne bleibt.
Dazu kommt, dass das in einem größeren Rahmen liegt. Es ist nicht nur die Einspeisevergütung, es kommen für private Anlagen auch noch veränderte Netzgebühren, erschwerte Anmeldung von Anlagen, erhöhte Kosten mit Smartmetern und Regelungstechnik.
Und außerhalb von PV kommen noch die Themen übermäßige hohe Anzahl an neuen Gaskraftwerken, sinnlose Regelungen zu grünem Wasserstoff und Biogas bis hin zu eFuel, fehlende Förderung von Speicherkapazitäten und Netzausbau. Und zu guter Letzt natürlich noch das Sahnehäubchen: Gasspeicher bewußt leer werden lassen, um dann im letzten Moment, wenn es besonders teuer ist, die Befüllung anzuordnen.
Von den Umwelt- und Klimaauswirkungen der ganzen Maßnahmen will ich noch nichtmal anfangen.
Hier wird von derselben Frau zum zweiten Mal absichtlich die EE-Branche zu Grabe getragen. Und das so offensichtlich, eigentlich müssten wir alle mit Fackeln und Mistgabeln vorm Ministerium stehen.

Wer heute noch eine AOL-Emailadresse hat, hat eh die Kontrolle über sein Leben verloren.