Ich habe in meinem Leben bestimmt schon 1000 mal Bratkartoffeln gemacht, aber bisher halt immer nur aus den Resten vom Vortag. Da nimmt man dann halt die Form, die man sowieso gerade kocht. Heute stehe ich zum ersten mal da und will Kartoffeln vorkochen die nur und ausschließlich für die Bratkartoffeln morgen da sind. Und jetzt stelle ich mir ernsthaft die Frage, was wohl besser ist. Pellkartoffeln, Salzkartoffeln oder völlig egal?


Ich esse nie Salzkartoffeln, daher Pellkartoffeln. Man kann auch rohe Kartoffeln braten, das ist aber nicht ganz so einfach. Wichtig: zuallererst die Kartoffeln in die Pfanne, danach erst Zwiebeln usw. Und die Kartoffelstücke sollten unter 1cm dick sein.
Und den Deckel nicht vergessen. Rohe Kartoffeln brauchen natürlich länger und anfangs weniger Hitze, damit es nicht verbrennt.
Das funktioniert bei mir nie. Wird nur matschig. Am besten in meiner Erfahrung ist es die richtige Hitze zu finden - heiss genug dass es bräunt aber nicht zu heiss - und hin und wieder - aber auch nicht so oft - zu wenden. Die ganze Zeit ohne Deckel.
Wenn du das mit Deckel knusprig hinkriegst würd ich mich freuen wenn du den Prozess genauer beschreiben könntest.
Jemand anders meinte wenn man die roh brät sollte man a) mehr Öl nehmen und b) alles andere (Speck, Zwiebeln) getrennt anbraten.
Mit solchen quasi-Fritten habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.
Ich denke, es kommt ein wenig auf die Menge an. Wenn du eine größere Menge machst, würde ich auf jeden Fall mit Deckel braten, damit alle (rohen) Kartoffeln besser gar werden. Den Deckel am Ende abnehmen, die Zwiebeln dazu geben und nochmal mit etwas Öl und etwas mehr Hitze knusprig anbraten. Das sollte eigentlich nicht matschig werden.