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Cake day: October 24th, 2025

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  • Ich bin echt froh, dass es Feddit gibt. Das deutsche Reddit ist ja in den letzten Jahren hart gekippt. /r/de war mal eine richtig coole und stabile Community mit tollen Leuten, die irgendwie Spaß gemacht hat. Jetzt gibt es im deutschen Reddit diese absolut trashigen Rage-Bait Communities wie r/Luftablassen oder r/unbeliebteMeinung. Oder gar so richtig hart rechte Trottelsub wie Kantenhausen oder dieses unseelige /r/berlin_public, die wirklich hart die Luft verpesten. Und das englische ist auch nicht besser geworden







  • Ich bin ja voll und ganz bei dir - ich merke es an den Kollegen ohne IT-Hintergrund, dass Computer und gerade KI im Kern irgendwie magische Dinge sind, die entweder alles können oder die völlig unbedienbar sind. Mich erinnert diese Debatte nur an meinen unseligen Informatikunterricht damals in der Schule, wo der Lehrer ernsthaft der Meinung war, dass Assembler ein unglaublich wichtiges Tool wäre, um Computer zu lernen und dass Nullen und Einsen zu verstehen wirklich wichtig wäre. Mag ja so gewesen sein, am Ende hat aber keiner von uns irgendwas sinnvolles an Programm produziert und wir konnten logischweise auch keine Programme für das damals aktuelle WinXP schreiben oder gar die Computerspiele, die wir eigentlich wollten.

    Von daher bin ich da aus dieser Erfahrung heraus echt kritisch: Klar kannst du am Anfang anfangen und dich dann irgendwann den Stack hochlernen, aber das ist hart mühsam und du wirst dann vieles von den Anfängen nie mehr brauchen. Dieses Nullen und Einsen ist ja selbst für Programmierer mittlerweile total egal in der täglichen Arbeit. Von daher: Wenn jemand jetzt Interesse am Thema hat und sich einen Taschenrechner vibecodet, dann ist das aus meiner Sicht erstmal gut. Wenn er/sie dann weitermacht und sich den Stack nach unten lernt, ist das voll ok.

    (und ich bin gerade auch nicht sicher, ob Programmierer oder Programme wirklich immer kreativ sein müssen. Ehrlich gesagt bin ich gerade sehr happy, dass wir anscheinend einen brauchbaren Excel-Klon für Linux bekommen, bei dem alle Bedienelemente genau da sind, wie im Original. Die ganzen anderen Alternativen machen dann ja doch diverses so anders, dass es hart nervt)


  • Ehrlich gesagt ist da doch mal so richtig was schief gelaufen und das gesamte System muss dringend komplett saniert werden. Kein Wunder, dass der Staat manchmal so unfähig wirkt, wenn er sich selbst so bescheuerte Regeln auferlegt.

    Der Transport von Schulbüchern in die Schule muss europaweit ausgeschrieben werden? Und dann fährt irgendeine Firma aus Sonstwo nach Fürth, um ein paar Bücher zu schleppen? Dann müssen wir uns nicht wundern, dass alle Straßen vollkommen überfüllt sind und der Verkehrssektor so viel CO2 ausstößt

    Wieso gibt es denn bitte “erschiedene rechtliche Einwände” dafür, dass man eine Lieferung bis zum Zielort ausschreibt und dann einen Fachanwalt für europäisches Vergaberecht benötigt für irgendwie so einen Standardfall wie “Ich bestell Krams und der wird mir dorthin geliefert, wo er hin soll”? Welche rechtliche Einwände sollen das bitte sein?

    Und wieso sind die Fristen dann so beschaffen, dass am Ende Schüler ohne Bücher da sitzen?

    Das ist doch alles bescheuert und würde definitiv deutlich besser und auch günstiger gehen. Alleine der Anwalt wird ja mehr gekostet haben als man durch europaweite Ausschreibung sparen könnte.


  • All diese KI-Projekte haben immer eine gähnende Leere im Kreativraum: Guck mal, mein Tetris-Klon, den ich in 6 Stunden gesloppt habe, guck mal ein PhotoShop-Klon, mein TODO-Listen-Klon. Das ist ja auch alles sehr beeindruckend, wie gut KI handwerklich programmieren kann, aber es wird halt immer wieder unterschätzt, wie viel Eigenleistung darin steckt, selbst ein Problem und, darauf aufbauend, einen sinnvollen Lösungsweg zu identifizieren.

    Was das wirklich irgendwo mal anders? Auch früher vor KI hat jeder Einsteiger erstmal ein paar simple Projekte durchgeführt. Den fast schon klischeehaften Taschenrechner. Ein Tetris. Die Notizapp. Du weißt schon. Jetzt gibt es halt plötzlich einen Haufen neuer Entwickler, die dir stolz ihren Taschenrechner zeigen wollen und das ist … auch ok?

    Und am Ende: Software soll ja im Idealfall ein konkretes Problem beheben. Natürlich gibt es für viele Standardprobleme schon eine Software. Es gibt halt schon Taschenrechner, aber es ist jetzt auch nicht dramatisch, wenn jemand einen eigenen Taschenrechner programmiert.