

Die MieterInnen. Hab einige Projekte kennengelernt wo MieterInnen die Genossenschaft bilden und damit ihre eigenen Vermieter sind. Dann ist die Miete logischerweise genau so hoch dass die Kosten gedeckt werden und eine Rücklage für Sanierung bleibt. Das ist dann auch so in der Satzung festgehalten dass kein Geld aus dem System gezogen werden darf. Die Miete ist dadurch wesentlich günstiger und wenn sie erhöht würde, würde gleichzeitig die Genossenschaft das Geld dann an die Mieter verteilen müssen, was aufs Gleiche hinausläuft.




Hat die Initiative DW&Co. Enteignen damals relativ klar dargelegt. Wenn ich es richtig verstanden habe: Die Entschädigung zahlt das Land und nimmt dafür einen Kredit auf, das Land hält ebenfalls einen großen Teil der Genossenschaftsanteile. Den Rest verkauft es an die Mieter*Innen. Der Kredit wird einerseits über verkaufte Genossenschaftsanteile und andererseits über die Mieteinnahmen über Jahrzehnte abbezahlt. Gleichzeitig bauen die Wohnungsgenossenschaften auch neue Wohnungen.