Gedanken | Die Sache mit der Enteignung und Vergesellschaftung

Immer wieder höre ich das Enteignung/Vergesellschaftung falsch und schädlich für die Wirtschaft ist. Muss daran denken wie skrupellos staatliche Institutionen enteignen, wenn es um den Bau von Autobahnen oder die Braunkohle etc. geht. Und dann spanne ich den großen Bogen direkt nach dem Anschluss der DDR an die BRD (nein es war keine Wiedervereinigung, sonst hätten wir eine Verfassung und alles hätte neu geregelt werden müssen). Damals wurde das Volkseigentum der DDR, welches Allen gehörte, praktisch wie faktisch enteignet um es zum allergrößten Teil dem Kapital zum Fraß vorzuwerfen. Das dürfte die mit großem Abstand größte Enteignung, um nicht zu sagen der größte Raubzug Deutschlands gewesen sein.

Info: Wurde korrigiert da @brainwashed natürlich recht hat.

Enteignung und Vergesellschaftung gehen also nicht? Sind schädlich für die Wirtschaft?

#Gedanken #Enteignung #Vergesellschaftung #Staat #System #Gesellschaft #Wirtschaft @dach

  • brainwashed@feddit.org
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    1 day ago

    Bei jeder Genossenschaft halten die Genossen ihre Genossenschaftsanteile und können gemeinsam über das Eigentum der Genossenschaft entscheiden. Niemand von außen.

    Wie soll das hier laufen? Schenkt das Land Berlin den zufällig dort wohnenden Eigentumsrechte in Form von Genossenschaftsanteilen? Zahlt das Land Berlin trotzdem für die Enteignung oder bürgt es nur? Wie lässt sich das rechtfertigen, was hat der Rest Berlins davon?

    • flops@feddit.org
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      20 hours ago

      Hat die Initiative DW&Co. Enteignen damals relativ klar dargelegt. Wenn ich es richtig verstanden habe: Die Entschädigung zahlt das Land und nimmt dafür einen Kredit auf, das Land hält ebenfalls einen großen Teil der Genossenschaftsanteile. Den Rest verkauft es an die Mieter*Innen. Der Kredit wird einerseits über verkaufte Genossenschaftsanteile und andererseits über die Mieteinnahmen über Jahrzehnte abbezahlt. Gleichzeitig bauen die Wohnungsgenossenschaften auch neue Wohnungen.