Ganz so ein Schlußstrich war es ja zum Glück nicht. Wiederaufbau, Rückgabe beschlagnahmter Besitztümer. Auch ein familiärer Grund übrigens, warum so eine Ministerin Reiche so antikomunnistische Reflexe zeigt.
Mir scheint, du vergleichst das mit Normalos.
Und mir scheint du fällst hier dem survivorship bias zum Opfer. Du schaust dir ja eben nicht systematisch die sehr reichen von vor 100 Jahren an sondern heute reiche Familien um dann deren Historie anzuschauen. Die nicht mehr reichen Familien stehen halt in keiner Forbes Liste.
Jetzt schau die mal das Tagungsprogramm des Geldadels auf den Tagungen der Familenunternehmern an.
Die größte Generation ever geht halt langsam in Rente, da ist das natürlich ein Megathema. Mag in 10-15 Jahren anders aussehen. Und der Erhalt ist genau deswegen ein Kassenschlagerthema, weil es oft genug eben nicht klappt.
Wir gehen mal von Rendite und Inflation plusminusnull aus. 3 Kinder pro Ehe. Eine Generation ist ca. 30 Jahre.
Alleine vom Vermögenserhalt auszugehen, von nur einer ehe, nur 3 Kindern is schon überaus optimitisch. Das Buch “the missing billionaries” macht genau den gegenteiligen Case: Gegeben wie viele reiche Menschen es in den USA historisch gab ist es verwunderlich, wie wenige Milliardäre es aus deren reihen heute gibt. Weil sie eben nicht mal die konservative Marktrendite eingeholt haben und das Geld idR über die generationen verbummelt wird. Das Buch Vanderbild von Anderson Cooper zeichnet ein ähnliches Bild. Wo Geld ist kommen Erbschleicher, Kidnapper, schlechte Geschäftsideen, Betrüger, Suff, Hurerei. Der Mann ist natürlich immernoch ein Kind der New Yorker Oberschicht, selbst TV Moderator und nagt nicht am Hungertuch. Gemessen an Cornelius Vanderbild trotzdem ein Abstieg um Größenordnungen.
Da der Tendenz zur Mitte mag was sein. Das gibt es ja auch beim vererbten IQ. Klar geht da auch viel Geld „verloren“. Das sind ist dann aber nicht Existenzbedrohend. Die Ausgangsbasis ist einfach schon enorm hoch.
Die Studie aus England unterstreicht ja, dass ca. 50% der Reichen aus reichen Familien kommt. Das finde ich erdrückend viel für eine „Leistungsgesellschaft“. (Gut sie versucht noch den Dreh im Result, das als gut weil nicht hauptsächlich zu verkaufen. Halte ich für einen zu offensichtlichen Spin)
Die vermissten Milliardäre? Nun denn, Multimillionär zu sein, reicht aus, um Sorgenfrei und Arbeitsfrei zu leben. Das kannst du als Milliardär ungefähr 100 Kindern ermöglichen. Die sind dann aus der Statistik raus - so what? Reich sind sie trotzdem.
Welche Familiendynastie kann so was schon? Meine nicht.
Wie gesagt, mich überzeugt eine England only studie nicht. Die hatten seit ca 1000
Jahren keine Revolution die die eigentumsverhältnisse irgendwie angefasst hat. Was es gab hat zwischen Klerus und innerhalb der Oberschicht umverteilt. Ansonsten sind die weltweit bekannt für ihre strikte und explizite Klassengesellschaft. Dass sich das auch im Reichtum wiederspiegelt wundert jetzt nur so mäßig.
Ganz so ein Schlußstrich war es ja zum Glück nicht. Wiederaufbau, Rückgabe beschlagnahmter Besitztümer. Auch ein familiärer Grund übrigens, warum so eine Ministerin Reiche so antikomunnistische Reflexe zeigt.
Und mir scheint du fällst hier dem survivorship bias zum Opfer. Du schaust dir ja eben nicht systematisch die sehr reichen von vor 100 Jahren an sondern heute reiche Familien um dann deren Historie anzuschauen. Die nicht mehr reichen Familien stehen halt in keiner Forbes Liste.
Die größte Generation ever geht halt langsam in Rente, da ist das natürlich ein Megathema. Mag in 10-15 Jahren anders aussehen. Und der Erhalt ist genau deswegen ein Kassenschlagerthema, weil es oft genug eben nicht klappt.
Alleine vom Vermögenserhalt auszugehen, von nur einer ehe, nur 3 Kindern is schon überaus optimitisch. Das Buch “the missing billionaries” macht genau den gegenteiligen Case: Gegeben wie viele reiche Menschen es in den USA historisch gab ist es verwunderlich, wie wenige Milliardäre es aus deren reihen heute gibt. Weil sie eben nicht mal die konservative Marktrendite eingeholt haben und das Geld idR über die generationen verbummelt wird. Das Buch Vanderbild von Anderson Cooper zeichnet ein ähnliches Bild. Wo Geld ist kommen Erbschleicher, Kidnapper, schlechte Geschäftsideen, Betrüger, Suff, Hurerei. Der Mann ist natürlich immernoch ein Kind der New Yorker Oberschicht, selbst TV Moderator und nagt nicht am Hungertuch. Gemessen an Cornelius Vanderbild trotzdem ein Abstieg um Größenordnungen.
Da der Tendenz zur Mitte mag was sein. Das gibt es ja auch beim vererbten IQ. Klar geht da auch viel Geld „verloren“. Das sind ist dann aber nicht Existenzbedrohend. Die Ausgangsbasis ist einfach schon enorm hoch.
Die Studie aus England unterstreicht ja, dass ca. 50% der Reichen aus reichen Familien kommt. Das finde ich erdrückend viel für eine „Leistungsgesellschaft“. (Gut sie versucht noch den Dreh im Result, das als gut weil nicht hauptsächlich zu verkaufen. Halte ich für einen zu offensichtlichen Spin)
Die vermissten Milliardäre? Nun denn, Multimillionär zu sein, reicht aus, um Sorgenfrei und Arbeitsfrei zu leben. Das kannst du als Milliardär ungefähr 100 Kindern ermöglichen. Die sind dann aus der Statistik raus - so what? Reich sind sie trotzdem.
Welche Familiendynastie kann so was schon? Meine nicht.
Wie gesagt, mich überzeugt eine England only studie nicht. Die hatten seit ca 1000 Jahren keine Revolution die die eigentumsverhältnisse irgendwie angefasst hat. Was es gab hat zwischen Klerus und innerhalb der Oberschicht umverteilt. Ansonsten sind die weltweit bekannt für ihre strikte und explizite Klassengesellschaft. Dass sich das auch im Reichtum wiederspiegelt wundert jetzt nur so mäßig.
Das stimmt schon. Vielleicht gibt es bald eine Studie für Osteuropa. Die wäre mal richtig interessant.